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4 July 2017 0 kommentare Presse, AuffĂŒhrungen

STADTMITTE. Die Tanzmatinee der Ballettschule Marquardt versammelte in insgesamt zwei ausverkauften Vorstellungen am Sonntag im Großen Haus des Volkstheaters rund 1000 Besucher. Sie erlebten eine Gala. „Sie lassen sich das wohl auch nicht entgehen“, sprach vor Beginn OberbĂŒrgermeister Roland Methling, der mit Ehefrau Annegret die JubilĂ€ums-Matinee der Ballettschule besuchte. „Es ist tatsĂ€chlich die 20. Ausgabe“, sinnierte Andreas Marquardt. Seine Frau Sabine, MeistertĂ€nzerin, Lehrerin und Choreografin in Personalunion, hatte nach zweijĂ€hriger Pause wieder ein Programm aus dem Boden gestampft (sofern bei BalletttĂ€nzern diese Wortwahl gelĂ€ufig ist), das es in sich hatte.

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Die kleinen Wichtel-Grazien der FrĂŒherziehung rasten ĂŒber die BĂŒhne. Ihr erster öffentlicher Auftritt und schon so selbstbewusst. Von den „Farbtupfern“ der Tanzklasse 1 bis hin zum Can-Can der „alten“ jungen Damen ein Potpourri der verschiedensten Stilrichtungen. Folklore, Streetdance, Stepptanz. Tschaikowskis „Nussknacker“ mit Lisa Papenfuß, Emma Schweder und Alexander Semler auf Zehenspitzen. Überhaupt die jungen MĂ€nner. Vor Jahren gingen sie in der Ballettschule noch als Exoten durch, heute zeigen sie mit Mario Zschornack oder Max Hantel klassereine PrĂ€senz. Ihnen darf nachgeeifert werden. Hantel klassereine PrĂ€senz. Ihnen darf nachgeeifert werden. Ein rasanter Querschnitt der Ausbildung in der Ballettschule. „Wir haben dafĂŒr intensiv geĂŒbt“, versicherte Sabine Marquardt. Nach dem Motto „Je oller, je doller“ erhöhten sich mit jeder Altersklasse auch die Schwierigkeitsgrade der Darbietungen. „Das sah man auch. Diese Entwicklung ist kolossal“, empfand Schneidermeisterin Marika GĂ€rtner. Sie schneidert fĂŒr die Ballettschule die KostĂŒme („Im Herbst fangen wir damit an“) und gehört zu den unverzichtbaren Helfern einer jeden Matinee. „Nicht zu vergessen die Eltern hinter der BĂŒhne. Ohne sie wĂ€re ich aufgeschmissen“, verriet Sabine Marquardt. Der erneut schwer beeindruckte Roland Methling, zugleich Schirmherr der Matinee, war des Lobes voll: „Eine unglaubliche Leistung der Ballettschule, die 150 Kindern eine sportliche und kĂŒnstlerische Heimat bietet.“ Allein schon vor diesem Hintergrund lohne es sich, bei einer Vergabe des Kulturpreises der Hansestadt Rostock auch ĂŒber Sabine Marquardt nachzudenken, diktierte Methling in das Buch des Reporters. Das ließ der sich auch nicht entgehen